FAQ zur Vertriebstrainer-Ausbildung
Was macht ein Vertriebstrainer bzw. Verkaufstrainer?
Ein Vertriebstrainer unterstützt Unternehmen und deren Vertriebsteams dabei, ihre Verkaufsprozesse zu verbessern und ihre Umsätze zu steigern. Die Hauptaufgaben eines Vertriebstrainers sind:
- Schulung und Coaching
Ein Vertriebstrainer bietet Schulungen und Coachings für Vertriebsmitarbeiter an, um ihre Verkaufsgespräche mittels praxisorientierter Verkaufstechniken zu verbessern. Dies kann Themen wie Kundenakquise, Verhandlungsführung, Präsentationstechniken und Abschlussstrategien umfassen. Zur Durchführung von Vertriebscoachings ist eine Zusatzausbildung zum Vertriebscoach erforderlich bzw. dringend angeraten.
- Entwicklung von Vertriebsstrategien
Ein Vertriebstrainer hilft Unternehmen bzw. deren Vertriebsmitarbeitenden dabei, effektive Vertriebsstrategien zu entwickeln, die auf die spezifischen Bedürfnisse ihres Marktes und ihrer Zielkunden zugeschnitten sind.
- Analyse und Feedback
Durch die Analyse von Verkaufsprozessen, -gesprächen und -ergebnissen bietet der Vertriebstrainer Feedback an Vertriebsmitarbeiter und -manager, um Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
- Motivation und Teambildung
Ein gutes Vertriebstraining trägt dazu bei, das Team zu motivieren und den Teamgeist zu stärken, um eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen und die Zusammenarbeit im Vertriebsteam zu fördern
Insgesamt zielt die Arbeit eines Vertriebstrainers darauf ab, die Leistung und Effektivität des Vertriebsteams zu steigern, um langfristigen Erfolg und Wachstum für das Unternehmen zu ermöglichen.
Wie werde ich als Vertriebstrainer:in erfolgreich?
Einige Tipps haben wir oben schon genannt. Hier noch einige wichtige Aspekte:
- Individuell zugeschnittene Seminarkonzepte erstellen
Hebe Dich von der breiten Masse der Verkaufstrainer ab und führe exakt auf die Produkte Deiner Kunden zugeschnittene Verkaufstrainings durch. Arbeite gezielt an dem Handwerkszeug im Vertrieb, das Deine Teilnehmenden in ihrem Verkaufskontext benötigen. Stelle die Seminarinhalte so zusammen, dass es genau den Entwicklungsbedarf Deiner Teilnehmenden trifft. Hierfür benötigst Du im Vorwege eine gute Analyse bzw. Auftragsklärung mit Deinem Kunden.
- Bereite Dich gut vor in puncto Produkte und Zielgruppen Deiner Teilnehmenden
und entwickele im Vorwege selbst Ideen z.B. zu konkreten Formulierungen in der Kundenansprache, zu den Einwänden der Zielgruppe etc. So kannst Du gute Beispiele geben, mit Hilfe derer die Teilnehmenden ihre eigene Vorgehensweise entwickeln können. Wenn Deine Teilnehmenden sagen "Man merkt gar nicht, dass Du extern bist." oder "Bei Dir hört es sich immer so leicht an.", dann ist es ein großartiges Lob, an dem Du merkst, dass Deine Teilnehmenden einen hohen Praxisnutzen haben. Und Du hebst Dich definitiv von der breiten Masse der "Standard-Verkaufstrainer:innen" ab, die Deine Teilnehmenden sicher im Laufe ihres Berufslebens schon häufig erlebt haben (und deswegen auch oft in Vertriebstrainings zuerst ein wenig im Widerstand sind).
- Entwickele einen guten Kontakt zu Deinen Teilnehmenden
Zeige Dich menschlich und zugewandt. Berichte von eigenen Vertriebserfahrungen und von Deinen eigenen Herausforderungen. Niemand mag Menschen, die sich als "allwissend" geben. Gehe mit Widerständen von Teilnehmenden partnerschaftlich um und zeige viel Verständnis, ohne den Trainingsauftrag aus den Augen zu verlieren.
- Augenhöhe zu Teilnehmenden
Viele Teilnehmende bemängeln an Verkaufstrainings (bzw. generell an Seminaren), dass Trainer sie "von oben herab" oder "die Teilnehmenden wie dumme Schulkinder" behandeln. Bleiben Sie daher stets auf Augenhöhe und vermeiden Sie es, als "Besserwisser" aufzutreten.
- Führen Sie viele Rollentrainigs mit Ihren Teilnehmenden durch
und geben Sie wertvolles Feedback in Bezug auf Stärken, aber natürlich auch in Bezug auf die Optimierungspunkte, die Ihren Teilnehmenden einen echten Praxisnutzen bringen. Sie werden feststellen, dass Ihre Teilnehmenden anschließend das Feedback geben, dass sie Rollentrainings zwar nicht mögen, dass sie aber hieraus am meisten mitgenommen haben.